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Baby oder Smartphone im Blick?:Familienalltag mit digitalen Medien

Smartphone, Tablet und Co. gehören heute ganz selbstverständlich zum Alltag vieler Familien. Doch welche Auswirkungen hat es auf Säuglinge und Kleinkinder, wenn Bezugspersonen häufig durch digitale Medien abgelenkt sind? Und was bedeutet es für ihre Entwicklung, wenn digitale Geräte schon früh zum Spielen und Beschäftigen eingesetzt werden?
Mutter mit Smartphone Mutter mit Smartphone
Datum:
14. Okt. 2026

Um diesen Fragen nachzugehen, durften wir bei unserem Netzwerktreffen am 16. September Ann-Kathrin Cordes vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz Bayern begrüßen. In Ihrem Vortrag zeigte sie eindrücklich auf, wie digitale Medien die Interaktin zwischen Eltern und Kindern beeinflussen können und welche Bedeutung dies für eine gesunde Entwicklung hat.

Gleichzeitig gab sie praxisnahe Impulse für einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien im Familienalltag. Dabei wurde deutlich: Ein Leben ganz ohne Smartphone wird für die meisten Familien keine realistische Option sein. Umso wichtiger ist es, einen guten und altersgerechten Umgang damit zu finden.

Das Thema begleitet uns weiter. Gemeinsam möchten wir Strategien entwickeln, wie wir Familien für dieses Thema sensibilisieren und Fachkräfte in ihrer Beratungspraxis unterstützen können. Darüber hinaus sind Maßnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit geplant, um das Bewusstsein für die Bedeutung gelingender Eltern-Kind-Interaktionen zu stärken.

Wer das Thema weiter vertiefen möchte, hat dazu bereits Anfang kommenden Jahres Gelegenheit: Für den 27. Januar 2027 ist eine Online-Fortbildung mit Frau Cordes geplant. Interessierte Fachkräfte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und sich mit Kolleg*innen auszutauschen. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Bleiben Sie dabei – denn ein bewusster Umgang mit digitalen Medien beginnt mit Wissen, Austausch und guten Ideen für den Familienalltag.